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Informationen über Athen


Patras - Kulturhauptstadt 2006

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Die Insel Euböa

Die Kykladeninsel Mykonos

Die Kykladeninsel Kea (Tzia)

 

Griechenlands Hauptstadt Athen

Die Stadt Athen (griechisch = Athina), welche ihren Namen der griechischen Göttin der Weisheit Athene verdankt, ist die Hauptstadt Griechenlands. Die eigentliche Stadt hat 729.137 Einwohner, angrenzende Stadtteile 3.753.726 Einwohner (Stand jeweils 1. Januar 2005). Sie liegt in der weiträumigsten Ebene der Landschaft Attika mit den Flüssen Ilysos und Kephisos und ist an drei Seiten umgeben von Gebirgszügen, vom Hymettos (1.026 m), vom Pentelikon (1.109 m), vom Parnes (1.413 m) und vom Ägaleo (468 m), die vierte Seite öffnet sich zum Meer, dem Saronischen Golf. Der Überlieferung nach wurde Athen von König Kekrops gegründet. Die Stadt ist seit etwa 5.000 Jahren kontinuierlich besiedelt und damit sicher eine der ältesten Siedlungen und Städte Europas. 1985 wurde Athen erste Kulturhauptstadt Europas. In die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO wurde 1987 die Akropolis und 1990 das Kloster Daphni aufgenommen.

Der neue Flughafen Athens:
Der im März 2001 fertig gestellte Flughafen heißt Eleftherios Venizelos International Airport und ist vom Design und Ausstattung durchaus mit dem Frankfurter Flughafen zu vergleichen. Er liegt etwa 40 Autominuten vom Zentrum entfernt nahe der Küste. Man kommt per Taxi, Metro oder Bus in die Stadt, was ich bei einem mehrstündigen Aufenthalt empfehlen würde. Nur wer wirklich den Weg in die Stadt scheut weil er am nächsten Tag weiter fliegt, sollte sich in einem der Hotels in der Nähe aufhalten. In Flughafennähe befindet sich zum Beispiel das Sofitel Hotel oder das Holiday Inn. Aber wenn man schon in Athen ist, sollte man meines Erachtens die Gelegenheit nutzen und sich in die Stadt begeben.

Busse nach Athen:
Die Linie E94 bringt einen an die Ethniki Amina Metro Station mit welcher man dann in den gewünschten Stadtteil weiterfahren kann.
Die Linie E95 bringt einen direkt ins Zentrum zum Parlamentsgebäude Syntagma.
Die LinieE96 fährst sie an den berühmten Hafen von Piräus.

Sowohl Metro als auch Busse fahren bis ca. 0.00 Uhr.

Mit KTEL, den Überlandbussen, kommen Sie an den Hafen von Rafina von wo aus Sie Fähren zu diversen Kykladeninseln finden. Meines Erachtens einer der einfachsten und günstigsten Wege zu den Kykladen.

Stadtteile von Athen

Monastiraki

Wunderbar mit der Metro erreichbar liegt dieser Stadtteil im Zentrum der Stadt. Man kommt mit der Metro mitten im Zentrum an und die nach wenigen Schritten sichtbare Akropolis hilft bei der anschließenden Orientierung.
Monastiraki besteht aus unzähligen Geschäften von kitschigem Ramsch bis hin zu hochwertigen Kunstgegenständen und Kleidungsstücken sowie Imbissbuden und Cafés. Wer noch mehr Geschäfte sehen will folgt einfach der breiten Straße welche an Platz vorbeiführt. Die Straße wird zu einer großen Fußgängerzone und geht bis zum Parlament Syntagma.

Die Plaka

Der wohl berühmteste Teil der Athener Altstadt ist die Plaka. Sie befindet sich direkt am Fuße der Akropolis. Dieser winzige Stadtteil besteht heute meist aus kleinen Tavernen und Geschäften mit allem was das touristische Herz begehrt. Der Stadtteil hat ein kykladisches Flair was aus der Zeit stammt, als Arbeiter von den Kykladeninseln zum Wiederaufbau Athens gelockt wurden. Ihnen wurde dieser Teil zur Niederlassung angeboten und entwickelte sich dem entsprechend. Der Stadtteil hat dieses Gesicht bis heute nicht verloren und ist nach wie vor Pflichtprogramm für jeden Besucher.

Man kommt zwar unweigerlich durch Plaka wenn man zur Akropolis hinauf geht, aber das wesentlich schönere Gesicht der Plaka ist dies der lauen Sommernächte. Man sollte also durchaus Abends mal ein Abendessen am Fusse der Akropolis in Plaka planen. Um nicht unzählige Male kreuz und quer durch Athen zu hechten, lässt sich dieser Besuch mit einem Geschäftebummel in angrenzenden Stadtteil Monastiraki verbinden.

Psiri

In Griechenland ist der Abend nach dem Abendessen noch lange nicht vorbei, sondern geht jetzt erst richtig los. Von der Plaka aus Richtung Monastiraki und über die Straße hinweg, läuft man durch ein paar kleine, recht heruntergekommene Gassen hindurch. Dieser Stadtteil war einst ein geachteter Stadtteil dessen Bedeutung und damit dessen Interesse im Laufe der Zeit verloren ging. Die Häuser verkamen und standen lange Zeit leer. Heute haben findige Geschäftsleute die alten Häuser renoviert bzw. sogar in ruinenartigen Resten nobelste Bars und Bistros eröffnet.

Kolonaki

Kolonaki ist ein wohlhabender, eleganter Stadtteil im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen und Treffpunkt der Athener „Schickeria“ von Intellektuellen und Künstlern. Kolonaki liegt östlich des Syntagma-Platzes am südwestlichen Fuß des Lykavittos-Hügels, südlich des Stadtteils Exarchia.

Zentrum des Stadtviertels ist der Kolonaki-Plattz, auf dem die unscheinbare antike Säule steht, nach der der Stadtteil benannt ist. Der Platz ist von Cafés und Restaurants umgeben, beliebter Treffpunkt der „Schönen und Reichen“ und Flaniermeile Athens. In den benachbarten Straßen Tsokalof, Skoufa und Voukourestiou konzentrieren sich zahlreiche Mode- und Juweliergeschäfte, Nobelboutiquen, Galerien, Cafés und Bars. Etliche Labels der internationalen Haute Couture betreiben hier Filialen.

Am oberen Ende des Stadtteils bildet die Platia Dex-Platz“) ein weiteres Zentrum. Der Platz ist nach einer antiken Zisterne benannt, die zu einer von Kaiser Hadrian im zweiten Jahrhundert angelegten Wasserleitung gehörte und im 19. Jahrhundert wieder in Betrieb genommen wurde. Hier befindet sich ein schönes Freiluft-Kino und das luxuriöse St.-George-Lykabettus-Hotel. In der Nähe verbindet die Lykavittos-Standseilbahn Kolonaki mit dem Gipfel des Lykavittos.

Kolonaki galt früher als Botschaftsviertel Athens. Am Vasilissis-Sofias-Boulevard, der das Viertel nach Süden begrenzt, befinden sich neben dem Außenministerium in klassizistischen Prachtbauten die ägyptische, die französische und die italienische Botschaft. Sowie nicht unweit davon die britische und die amerikanische. Auch das Benaki-Museum in einem klassizistischen Herrenhaus und das Museum für kykladische Kunst (Goulandris-Museum) befinden sich hier, etliche weitere Museen wie das Byzantinische Museum, das Kriegsmuseum und das Trachtenmuseum in der Dimokritos-Straße.

In den 1920er und 1930er Jahre entstanden in Kolonaki zahlreiche moderne Apartmenthäuser, die den Funktionalismus in Athen einführten. Mit hohen Decken, großen Balkonen, Aufzug, Concierge-Loge etc. waren sie weitaus komfortabler und luxuriöser als die späteren Apartmenthäuser in anderen Stadtteilen. Kolonaki galt einst als Wohnviertel von Literaten, Künstlern und Studenten. Nachdem es zunehmend in Mode gekommen war, ist es heute das teuerste Wohnviertel im Zentrum Athens; es konkurriert mit den außerhalb gelegenen eleganten Vororten Kifissia im Norden und Glyfada im Süden Attikas. Zahlreiche Prominente haben eine Wohnung im Viertel.

Durch zahlreiche Bars, Ouzerien und Tavernen mit Sitzplätzen im Freien herrscht abends eine lebhafte Atmosphäre.

Exarchia

Exarchia ist ein Stadtviertel nördlich des Zentrums der griechischen Hauptstadt Athen, das als Studentenviertel und Szenetreffpunkt gilt. Das 1880-1890 entstandene Viertel soll seinen Namen nach einem Lebensmittelhändler namens Exarchos erhalten haben und erstreckt sich zwischen Panepistimiou-Boulevard, Archäologischem Nationalmuseum, Alexandras-Boulevard und Strefi-Hügel um die Odos Emanouil Benaki und Odos Themistikleous. Sein Zentrum ist die Platia Exarchion.

Exarchia wird von zahlreichen Studenten bewohnt und gilt als Zentrum der alternativen Szene. Neben Universitätsinstituten, Buch- und Schreibwarenhandlungen sowie Copy-Shops prägen zahlreiche Cafés, Tavernen, Kneipen und Imbissstände, aber auch mit Graffiti bemalte Hauswände das Straßenbild. Die Gegend weist ein reges Nachtleben mit etlichen Rebetiko-Lokalen auf.

Schon traditionell nehmen hier Protestaktionen und Demonstrationen ihren Ausgang. Im November 1973 begann hier der Aufstand am Polytechnikum gegen die Herrschaft der Militärjunta, der nach einigen Tagen blutig niedergeschlagen wurde. Seit Jahren gilt Exarchia insbesondere als Zentrum von anarchistischen Autonomen, die politische Kundgebungen als Anlass für gewalttätige Ausschreitungen nehmen. Das Stadtviertel wird daher gerne als „Anarchia“ bezeichnet.

Zentrum von Unruhen

Am 6. Dezember 2008 wurde der 15 Jahre alte Alexandros-Andreas Grigoropoulos in Exarchia von Polizisten erschossen (siehe hierzu auch unseren Bericht unter Aktuelles aus Athen). Daraufhin brachen in Athen und anderen griechischen Städten schwere Unruhen aus, bei denen zahlreiche Geschäfte, Banken und Autos in Brand gesetzt wurden. Bereits 1985 waren landesweite Unruhen ausgebrochen, nachdem der 15 Jahre alte Michalis Kaltezas von Sicherheitskräften durch einen Kopfschuss getötet worden war.

 

 

 

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