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Patras - Kulturhauptstadt 2006

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Die Insel Euböa

Die Kykladeninsel Mykonos

Die Kykladeninsel Kea (Tzia)

 

Landkarte und Beschreibung der einzelnen Regionen der Kykladeninsel Kea auch bekannt als Tzia

 

Otzias

Strand und Bucht von Otzias5km von Korissia entfernt, entlang der Küstenstraße Richtung Vourkari, erreichen wir die Bucht von Otzias mit seiner seltenen natürlichen Schönheit. Mit einer Länge von ca. 700m, seinem seichten Gewässer und dem dichten Baumbestand ist dies der größte Strand der Insel.

Otzias ist ein Ort der Erholung
An jeweils beiden Enden der Bucht befinden sich die Kirchen des Aghios Sostis und Aghios Georgios. Nach einem Bad oder einem Spaziergang haben die Urlauber die Wahl zwischen zwei Tavernen mit Blick auf das Meer.

Empfehlenswerte Badestrände

Otzias, Ladhus

 

Kastriani

Panaghia Kastriani ist die Beschützerin der Insel. Die Kirche ist über zwei Wege zu erreichen – über Ioulis und über Otzias.

Das eindrucksvolle Kloster befindet sich auf einem Felsen auf dem Hügel von Kastriani.

Nicht zufällig wurde das Kloster dort errichtet. Man könnte sagen die Heilige Mutter Gottes wollte ihr Haus dort haben, zumal an dieser Stelle ihre Ikone gefunden wurde. Die Hirten der Gegend sahen abends einen Schein auf dem Hügel. Zusammen mit Einwohnern entdeckten sie, woher der Schein kam. Der Schein kam von der Ikone der Heiligen Mutter Gottes. Daraufhin beschlossen sie, trotz des schwierigen Geländes, an dieser Stelle die Kirche der Heiligen Mutter Gottes zu bauen. Tatsächlich wirft am späten Abend die Sonne ihre letzen Strahlen ausschließlich auf diesen Hügel und beleuchtet die Kirche in goldenen Strahlen.

Die Ikone der Heiligen Mutter Gottes befindet sich im Innern des Klosters, das aus 2 Kirchen besteht, der alten und der neuen von 1910.

Auf dem Klostergelände kann man zu einem symbolischen Preis eine Unterkunft finden. Das Esszimmer und sonstige Hilfsräume stehen den Kunden zu Verfügung.

Am 15. August wird das Kloster zu einem Wallfahrtsort für die Einwohner Keas.

 

Wunderschöne Badebucht mit kleinem Sandstrand bei Spathi

 

Spathi

Die Straße nach Kastriani führt uns weiter zu dem Sandstrand von Spathi. Dort erwartet uns eine Taverne. Auf dem Weg zu Spathi kommen wir an zwei wunderschönen Buchten vorbei die allerdings nur mühsam zu Fuß erreichen sind.

 

Vourkari

Vourkari, einst ein kleines Fischerdorf, liegt ca. 2 km von Korissia entfernt. Trotz der starken touristischen Entwicklung behält es seinen traditionellen Charakter. Die Bucht von Vourkari ist der sicherste Naturhafen im Mittelmerraum und in der Hochsaison ein beliebtes Ziel für Segler. Zwangsläufig ist die Hafenmeile des kleinen Dorfes im Sommer bis auf den letzten Tisch ausgebucht und an den Anlegeplätzen übertrumpfen sich die Yachten und Segler. Es lohnt sich, am Abend hier flanieren zu gehen um die Atmosphäre zu genießen.

Entlang der Hafenmeile befinden sich viele kleine Tavernen, die frischen Fisch und die bekannte “Astakomakaronada” ( Lobster mit Teigware) servieren.

Der kleine Hafen von Vourkari

Hier spielt sich das Nachtleben ab (Bars, Cafes und Ouzeris). Dazwischen liegt die bekannte Kunstgallerie Keas « Vourkariani », mit Ausstellungen vieler bekannter griechischer Künstler wie Tsarouhis, Fassianos, Mytaras, Stathopoulos, Stefanou, Parmakielis u.a.

Aghia Irini

Gegenüber von Vourkari liegt die Halbinsel Aghia Irini. Neben der Kirche kann der Besucher die Ausgrabungsstätte aus der Bronzezeit bis in die mykinäische Epoche besuchen.

Dies war eine der wichtigsten prähistorischen Siedlungen der Ägäis, eine blühende Stadt und Zentrum des Warenhandels. Ca. 1700 v.Chr. wurde ein Schutzwall um die Stadt gebaut. Gleichzeitig wurde auch der Tempel errichtet. Während der Nach-kykladischen I und P Periode ( 1600-1450 v.Chr.) trat ein ausgiebiges Bauprogramm in Kraft und viele der noch heute sichtbaren Gebäude wurden damals errichtet.

Die Nachbarschaften der Stadt waren durch ein ausgezeichnetes Straßennetz miteinander verbunden.

Ausgrabungen brachten Marmor-Statuen,Töpfe,Ton-Öfen mit Dekorationen sowie “Depous amfikypellon” (ein schmaler und langer Topf mit zwei Handgriffen) aus der frühen Bronzezeit zu Tage.

Zu den imposantesten Funden zählen die “Koren” aus der späten Bronzezeit.

Die “Koren” sind Ton-Statuen mit langen Gewändern, die die Hände in der Mitte gefaltet haben.

Alle Funde von Aghia Irini werden im Archäologischen Museum von Ioulis ausgestellt.

Kokka

Ein kleines Stückchen weiter liegt die Halbinsel Kokka einsam und verlassen da. Diese Industrieregion war eine der wichtigsten Kohle-Beladungsstellen in Griechenland und eine Lebensquelle für die Keaner.

Die Ende des 19. Jahrhunderts gebauten Kohlelager und Wohnhäuser der Kohlearbeiter liegen einsam als verlassene Zeitzeugen da. Vor ihnen liegt die ehemalige Schiffsverladestelle.

Die Enge des Lambros Katsonis

Die Straße endet an der Lambros-Katsonis-Enge. Diese Stelle erinnert an die wichtige Rolle, die Kea in der Zeit vor der griechischen Revolution 1821 spielte.

Lambros Katsonis war verheiratet mit einer Keanerin, Maroulio Sofianou, seine Flotte war in der Bucht des Aghiou Nikolaou stationiert. Nachdem die Türken die Hafeneinfahrt gesperrt hatten, gab es für den Schifffahrer nur eine Möglichkeit zu entkommen. Er musste mit Hilfe der Einwohner sein Schiff über die Landenge bei Kokka bringen um der türkischen Flotte zu entgehen.

Der Leuchtturm des Hlg.Nikolaos

Von der Lambros-Katsonis-Enge führt der Weg zum Leuchtturm des Hlg.Nikolaos. Von dort kann man einen einmaligen Sonnenuntergang beobachten.

Der Leuchtturm des Hlg.Nikolaos wurde 1831 als erster auf den Kykladen in Betrieb gesetzt und war der zweite Leuchtturm Griechenlands.

Der Leuchtturm wurde auf den Ruinen des heiligen Tempels des Poseidons gebaut.

Empfehlenswerte Badestrände

Jialiskari, Tris Ammoudies

 

Gialiskari

Strände der Bucht Gialiskari, KeaAuf dem Weg nach Vourkari, ca. 1km von Korissia entfernt, liegt Gialiskari. Diese kleine Bucht mit ihrem goldenen Sand zieht dank der Infrastruktur und Lage viele Touristen an. Gialiskari ist ohne Weiteres zu Fuß vom Hafen in Korissia erreichbar. An der Strandbar unter den Tamarisken nimmt man gerne einen Kaffee oder ein Erfrischungsgetränk zu sich. In der naheliegenden Ortschaft finden Sie Unterkünfte mit einem herrlichen Ausblick auf die Bucht und den Sonnenuntergang.

Empfehlenswerte Badestrände

Gialiskari

 

Korissia

Die Bucht von Aghios Nikolaos im Naturhafen von Korissia ist die erste Anlaufstelle der Besucher Keas nach dem stürmischen Cavo D’Oro. Hier kommen Sie mit der Fähre an.

Die Straße im Hafen von Korissia, Anlegestelle der Fähren, Restaurants, Cafes, Geschäfte aller Art.Dieses malerische Küstendorf ist das Zentrum des Tourismus. Fischerboote und Yachten ergänzen das Gesamtbild.

Bei einem angenehmen Spaziergang entlang der Anlegestelle finden Sie Fischlokale und Tavernen,Cafes, Geschäfte mit Geschenkartikeln, SuperMarket, Hotels und andere Unterkünfte.

Ahnungslos spaziert der Besucher durch die antike Stadt “Korissos”, auf die der heutige Hafen Korissia angesiedelt ist. Besonders ins Auge fällt der 45m hohe Kamin der ehemals grössten Emaille-Fabrik im Mittelmeerraum, die heute verlassen ist.

Der “Verein der Freunde der Emaille-Fabrik” möchte dieses Gelände als Ausstellungsstätte nutzen, hierfür wurden bereits viele der Maschinen zurückerworben. Sie werden zur Zeit an einer öffentlichen Stelle ausgestellt.

Empfehlenswerte Badestrände

Am Ende der Hafenmeile liegt der Badestrand von Korissia mit seinem glasklaren Wasser. Obwohl man auf Grund der Fähren und Fischerboote annehmen würde, dass diese Bucht nicht gerade zum Baden einlädt, ist der Strand erstaunlich sauber und ruhig. Wer seine Unterkunft in Korissia hat, braucht nicht weit zu laufen, sondern hat Supermarkt, Geschäfte, Strand und Tavernen in unmittelbarer Nähe. Der Strand von Korissia scheint geradezu von dem heiligen Georgios, dessen Kapelle auf einem Felsenvorsprung steht, beschützt zu sein.

Setzen wir unseren Spaziergang an der Küste entlang fort, erreichen wir nach 1 km die Ortschaft Galiskari. Über den Anblick des goldenen Sandstrandes mit seinem türkisfarbenen Wasser sind wir erstaunt und kommen nicht umhin, an der Strandbar ein Erfrischungsgetränk zu uns zu nehmen und die Ruhe zu geniessen.

Wollen wir nach Ksyla stehen uns zwei Wege zur Auswahl: der kürzere (4km) via Stavroti oder den längeren Küstenweg (6km) durch Marades und Melissaki? Beide Strassen sind nicht asphaltiert und führen durch ein Gelände ohne Vegetation. Erscheint dann plötzlich die Bucht von Ksyla, beeilt man sich in das herrlich glasklare Wasser zu springen. Dieser kleine Sandstrand gehört zum absoluten “Muss” für die Urlauber. Wir empfehlen, sich gut mit Trinkwasser und einem Snack auszurüsten, damit Sie diese Bucht lange geniessen können.

Die Geschichte Korissias

Die antike Stadt “Korissos” befindet sich über der heutigen Siedlung und erstreckt sich bis zum westlichen Ende der Bucht des Hlg. Nikolaos. Auf dem Hügel des Hlg.Savas stand früher die “Kato Akropolis” und man erkennt noch Überreste dieser Siedlung. Auf dem nördlichen Teil der “Ano Akropoli” (auf dem Hügel der Aghia Triada ) wurde ein Tempel entdeckt, bei dem bis heute ungewiss ist, welchem Gott er gewidmet war. Es wird erwähnt, dass sich dort der Tempel des Smynthios Apollonos befand und der Altar der Dioskouren.

An den östlichen Ausläufern des Hügels brachten Ausgrabungen einen Friedhof zu Tage, an der Stelle, wo der berühmte Kouros von Kea gefunden wurde, der heute im Nationalen Archäologischen Museum ausgestellt wird.

Ein deutliches Zeichen für die industriellen Aktivitäten der Insel ist die Emaille-Fabrik in der Ebene von Korissia.

Die einzige griechische Emaille-Fabrik war von 1927 bis 1957 in Betrieb und war sowohl in finanzieller wie auch in sozialer Sicht von großer Bedeutung für die Einwohner Keas. Ungefähr 300 Menschen wurden in der Fabrik beschäftigt. Vor Kriegausbruch wurden hauptsächlich Haushaltsgeräte und Schilder (Straßenschilder, Werbeschilder) hergestellt.

1936 kam der erste staatliche Auftrag zur Herstellung von Helmen und Trinkflaschen für das Militär. Von 1939 bis 1941 wurde ausschließlich für die Kriegsindustrie produziert.

1957 musste die Fabrik den Betrieb stilllegen.

1991 wurde die Fabrik vom zuständigen Amt für Monumente unter Denkmalschutz gestellt.

Im Jahre 2002 gründete eine kleine Gruppe ehemaliger Arbeiter den Verein der Freunde der Emaille-Fabrik.

Nach mühsamer Suche konnte der Verein viele Maschinenteile, Produktionspläne und Produkte zurück erstatten. Ziel des Vereins der Freunde der Emaille-Fabrik ist es, auf dem Gelände der Fabrik eine Ausstellungsstätte zu gründen.

 

Ioulida

Die Hauptstadt von Kea namens Ioulida liegt ca. 5 km vom Hafen entfernt am Hang mit Blick richtung Festland.Schon vom Schiff aus sind die kleinen weißen Häuser des Hauptortes Ioulida zu erkennen.

Ioulida ist die Hauptstadt der Insel und ein wichtiger Anhaltspunkt in der Geschichte der Insel.

Der Fußweg von Korissia nach Ioulida über Milopotamos mit den Wassermühlen hat eine Länge von 5,5 km. Der Weg führt durch Eichenwälder an Kapellen und inseltypischen Steinhäusern vorbei.

An der vielbesungenen Quelle des Rokomenos lassen wir das Auto stehen da die Wege der Hauptstadt sehr eng sind. Beim Aufstieg in die Hora verzaubert uns ihr Anblick.

Den Eingang in die Ortschaft bildet der Torbogen, dessen Wände von dem Künstler Aleko Fasianos bemalt wurden. Ioulida wurde auf den Fundamenten der antiken Stadt gebaut und enthüllt ihre Schönheit während man durch ihre schmalen Gassen geht.

Ioulida bezaubert die Besucher mit ihrer Infrastruktur: steingepflasterte Gassen, die inseltypischen Stegadi, das Zusammenspiel der Farben... Einen einmaligen Ausblick bietet das Kastro mit seinem mittelalterlichem Stegadi.

Das Rathaus am Auf dem Weg zum Rathausplatz (Platia) kommen wir am Archäologischen Museum vorbei. Das Gebäude wurde 1970 errichtet. Dort können wir Funde aus der Neuen Steinzeit bis Ende der Antike besichtigen.

Das 1902 im neoklassizistischen Stil erbaute Rathaus befindet sich an der Platia, dem Dorfplatz. Die Dachecken sind geschmückt mit Tonfiguren von Apollon und Hermes.

Nahe der Quelle “Tria Pigadia“ befindet sich die ehemalige Schule von Ioulis, ein charakteristisches Beispiel der neoklassizistischen Architektur. Das Gebäude liegt unterhalb der Kirche der „Panaghia Chryssospiliotissa“ und wie der Name verrät, ist die Kirche in eine Höhle gebaut.

Eine der wunderschönen kleinen Gassen von Ioulida, der Hauptstadt KeasUm Ioulida herum liegen Täler mit Quellen und Feldern. Auf Kea finden wir die größte Ansammlung von Windmühlen auf den Kykladen. Diese Windmühlen sind typisch für die keanische Architektur und von besonderem touristischen Interesse. Wir erreichen sie, indem wir an den Quellen „Mamas“ und „Aghios Dimitrios“ vorbei die Ortschaft hoch gehen.

Kea ist ein Paradies für Wanderer. Von Ioulis starten Fußwege über die ganze Insel und enthüllen die Schönheit Keas. Einer dieser Wege führt zum „Löwen Keas“, eine in den archaischen Jahren in einen riesigen Felsen gemeißelte Skulptur.

Setzen wir die Wanderung fort erreichen wir die „Quelle des Benjamin” mit seiner jahrhunderte alten Platane. Dort können Sie sich ausruhen und den bezaubernden Ausblick genießen.

 

Die Geschichte von Ioulida

Von den vier antiken Städten Keas ist Ioulis die einzige, die sich im Inland befindet. Auf einem Hügel gelegen überschaut sie die Nordseite und das Meer. Die Stadt wurde während der archäischen Periode an der Stelle gegründet, die während des Mittelalters das Kastro einnahm. Zwei bis heute an der West- und Ostseite sichtbare Schutzwälle umgaben die Stadt. Leider wurden bis heute nur wenige systematische Ausgrabungen durchgeführt, daher gibt es nur wenig Informationsmaterial über das antike Ioulis.

Antike Schriftsteller erwähnen die Existenz eines Tempels der Götter Apollon und Athene. Inschriften bestätigen die Kulte an den Göttern Athene, Artemis, Apollon, Hermesund Dionysos. Im Archäologischen Museum befindet sich ein Ausschnitt der Inschrift der Gemeinde der Iouliten ( 3. Jahrhundert v.C.), die die Verwaltung des Geldes für die Restaurierung der Tempel der Stadt festsetzt.

Dort finden wir auch den Rumpf eines männlichen Körpers, bekleidet mit einer langen Tunika, der an der Quelle „Kurentis“ entdeckt wurde.

Die legendäre Skulptur des Löwen von Ioulida ist eine der ältesten Skulpturen Griechenlands ohne religiöser Bedeutung.Der Löwe von Kea

Vielzählige Legenden und Überlieferungen umhüllen den mysteriösen und stillen Löwen von Kea. Als die Nymphen anfingen, die Frauen zu töten, wollten die Einwohner die Siedlung verlassen. Ein Priester des Gottes Zeus bat diesen um Hilfe und er sendete den Löwen. Daraufhin meißelten die Bewohner einen Löwen in den Felsen, um den Feen Angst einzujagen.

 

Ortschaft

Früher befand sich die Siedlung um das Kastro herum, welches auf den Fundamenten der antiken Stadt gebaut war. Die Richtlinien für die Ausbreitung der Ortschaft gaben die Wasserstellen (Rokomenos, Mama, Kurentis, Benjamin), zu denen auch alle Wege führen.

Die Bewohner der Hauptstadt Ioulis, hauptsächlich Bauern, unterhielten auch Häuser auf dem Land.

Mit dem Einzug der Touristen begannen sie die Stadt zu verlassen, um sich in ihre Landhäuser zurückzuziehen.

 

Milopotamos

2 Kilometer von Korissia entfernt liegt das Tal von Milopotamos. Dort entspringt die Quelle von Flea, deren Wasser einen Teil des Bedarfes von Ioulida deckt.

Diejenigen, die gerne wandern, können von hier den alten steingepflasterteten Weg von Korissia nach Ioulis nehmen.

Entlang des Flußbettes stehen 11 Wassermühlen. In vergangenen Jahren waren die Wasser- und Windmühlen das ganze Jahr in Betrieb, mahlten Getreide und belieferten die Dörfer mit Mehl und Tierfutter.

Die Wassermühlen sind ein hervorragendes Beispiel für die keanische Architektur. Die meisten davon sind verlassen, während einige wenige bewohnt werden.

Entdecken Sie die keanische Tradition durch eine Wanderung entlang der zypressenbewachsenen Hänge des Flußbettes.

 

Pera Meria

Die Region Pera Meria auf der nordöstlichen Seite der Insel. Beeindruckend sind die mit der Königlichen Eiche bewachsenen Berge. An der Küste finden sich viele kleine Buchten wie Spathi, Kalidonichi, Sikamia, Psathi, Orkos.

Das viele Regenwasser, aufgefangen in den Quellen von Messaria, Sotiras, Christou, Karias, Tria Maderika lässt über viele Jahre tiefe Schluchten entstehen, die die Landschaft prägen.

Der Strand von Sikamia ist nur mit Geländefahrzeugen zu erreichen, ist daher aber ein wunderschöner Strand welchen Sie sich kaum mit Anderen teilen müssen.Der Küstenabschnitt in dieser Region hat mir persönlich am Besten gefallen. Es ist teilweise nur mit Geländefahrzeugen möglich die Strände zu erreichen, aber der Weg lohnt sich. Sikamia und Psathi bieten wunderschöne Strände, die Sie sich auf Grund der Unzugänglichkeit nur mit sehr wenigen Teilen müssen. Wenn sie nicht gerade im August kommen, haben Sie die Strände warscheinlich sogar ganz für sich alleine. Die Buchten bieten logischerweise keinerlei Infrastruktur. Es ist also zu empfehlen, sich mit Getränken und Lebensmitteln einzudecken, um den Aufenthalt ausgiebig genießen zu können. Bitte nehmen Sie aber auch allen Müll wieder mit, da diese Buchten auch nicht von der Gemeinde gereinigt werden.

 

Ellinika

Im Herzen der Insel, mit östlicher Ausrichtung, liegen verstreut die Landhäuser von Ellinika. Fruchtbare Felder verlaufen auf dem kleinen Plateau, aber auch kleinere Segmente auf den inseltypischen Terrassen der steilen Abhänge. Diese Gegend wird seit der Antike ununterbrochen bewohnt.

 

Piiessa

11 km von Ioulis entfernt liegt das fruchtbare Tal von Pisses, das auch heute noch von den Bewohnern bearbeitet wird.

Pisses ist eine ruhige Ortschaft mit einem großen Strand.

Urlauber finden eine große Auswahl an Unterkünften. Hier befindet sich auch der einzige Campingplatz der Insel, 50 m vom Meer entfernt.

Empfehlenswerte Badestrände

Pisses, Kastellakia

Die Geschichte Piiessas

Das antike Piiessa (so der ursprüngliche Name) war eine landwirtschaftliche Stadt. Die Stadt, deren Tore sich auf der östlichen Seite befinden, wird umgeben von einem Schutzwall mit Türmen.

An der Stelle der heutigen Kirche war früher der Tempel des Apollon. Der Turm der Heiligen Marina liegt an einem Kreuzpunkt antiker Wege, die Piiessa mit Korissia und Ioulis verbanden. Dieser Turm wurde während der spät-klassischen/ hellinistischen Periode errichtet und ist eines der höchsten erhaltenen archaischen Monumente des östlichen Mittelmeeres.

 

Kato Meria

Kato Meria auf der südöstlichen Seite ist die ländlichste Gegend der Insel. Dort finden wir die meisten Landhäuser. Um die Kirche des Aghios Nikolaos finden die Bewohner Kato Merias elementare Dienstleistungen: Grundschule, Lager für landwirtschaftliche Produkte und einen Einkaufsladen. Steingepflasterte Wanderwege führen von Kato Meria zur Küste Kartheas. Dort kann man die beeindruckenden Tempelruinen, das Theater und den Hafen besichtigen. Die Quellen Vathypotamos, Kalamitsi und Kalodoukas ermöglichen den Bauern auch heute noch ihre weit entfernten Felder zu kultivieren.

 

Aghios Simios

Die Kirche des Aghios Simios steht auf dem gleichnamigen Hügel und wurde auf den Ruinen des Tempels der Aphrodite errichtet. Dort empfängt er an jedem 1.September viele Einwohner der Insel zu einem großartigen Fest.

Auf der Nordseite des Hügels führt eine Schlucht bis zur Küste des Aghios Filippos. Oberhalb der Schlucht finden wir eine der größten Quellen Keas, Vrisses, die die „hängenden“ Felder der Gegend mit Wasser beliefert.

 

Koundouros (Nirissos)

Im Süden Keas, 16 km von Ioulis entfernt, liegt Koundouros.

Koundouros ist eine Siedlung mit einem wunderschönen Sandstrand und eindrucksvollen Wochenendhäusern. Hier finden Sie auch Unterkünfte und Tavernen.

Empfehlenswerte Badestrände

Koundouros, Aghios Emilianos, Kampi, Liparo, Bouri, Frear, Chiliomodou, Panagitsa, Ligia

 

 

  

 


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